Koronarsport

Leitung: Bettina von Esebeck, Grönauer Heide 3, 23627 Groß Grönau, Tel. 04509/71167

 

Bei stolperndem Herzen

Massvoller Sport gilt als eine der besten Versicherungen gegen Erkrankungen des Kreislaufs und des Herzens. Sport kann auch dann noch helfen, wenn das Herz durch einen Infarkt vorgeschädigt ist, berichtet der Gesundheitsdienst im Internet www.lifeline.de. Lassen Testergebnisse Sport zu, besteht sogar die Möglichkeit, die Leistung des kranken Herzens durch Koronarsport zu verbessern.

Menschen, die wegen einer Erkrankung des Herzens oder des Kreislaufes "behindert" sind oder denen eine Behinderung droht, haben Anspruch auf Teilnahme am Koronarsport. Dies betrifft Menschen, die einen Herzinfarkt überstanden haben, eine Herzoperation oder Ballondilatation (PTCA) hinter sich haben oder an Durchblutungsstörungen des Herzens leiden (Koronare Herzkrankheit). Auch wer an Herzklappen- oder anderen Herzkrankheiten leidet oder hohen Blutdruck hat, kann Koronarsport in Anspruch nehmen.

Um zu erkennen, ob Betroffene an den sportlichen Aktivitäten einer Koronarsportgruppe teilnehmen können, ohne sich zu gefährden, sind zunächst kardiologische Untersuchungen erforderlich. Dabei untersucht der Arzt den Zustand des Herzens und seine Leistungsfähigkeit durch Elektrokardiogramm (EKG), Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, Echokardiographie und gegebenenfalls auch mit einem Einschwemmkatheter.

In der Regel ordnet der Arzt die Teilnahme am Koronarsport für längstens sechs Monate an.
Danach ist zu überprüfen, ob eine weitere Teilnahme noch notwendig ist oder ob sich an der
Leistungsfähigkeit des Herzens etwas verändert hat.

Nicht nur "Herzkranke" sind herzlich willkommen , sondern auch alle anderen, die für ihr Herz-Kreislauf-System etwas Bewegung möchten.

 

 

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